Schloss Gayenhofen

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbauten die Grafen von Werdenberg eine Burganlage als Mittelpunkt der Herrschaft Bludenz. Damit war auch Bludenz neben Bregenz und Feldkirch im Mittelalter eine befestigte Stadt in Vorarlberg.

 

Nach dem Brand von 1491, bei welchem die Stadt und auch die Burganlage den Flammen zum Opfer fielen, wurden die beschädigten Gebäude wieder errichtet.

 

Der nächste große Umbau der Anlage fand 1746 durch Freiherr Franz André von Sternbach statt. Ein neues, stattliches Schloss im Palaststil, im baulichen Ensemble mit der Laurentiuskirche, wurde unter Einbeziehung des mittelalterlichen Baukörpers erbaut. Als Schöpfer vermutet man Giovanni Gaspare Bagnato.

 

Die Bezirkshauptmannschaft Bludenz war seit der Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden im Jahr 1868 im Schloss Gayenhofen untergebracht.

 

Im Jahr 1959 hat dann die Stadt Bludenz das seit 1937 in ihrem Eigentum stehende Schloss dem Land Vorarlberg mit der Bedingung zur Verwendung als Amtsgebäude für die Bezirkshauptmannschaft übereignet. Im Oktober 1963 wurde das heutige Amtsgebäude der Bezirkshauptmannschaft Bludenz übergeben.

 

Seit 2000 findet die UNIKAT B in den historischen Räumen des Schloss Gayenhofens statt.